Hurricane2

Vorwort: Am 12. Januar 2010 verursachte ein Erdbeben in Haiti enorme Schäden.

Laut dem damaligen Premierminister belief sich die Zahl der Toten auf 316 Tausend – 1,85 Millionen Menschen obdachlos – rund ein Drittel der gesamten Bevölkerung war betroffen. Die Welt schrie auf – die Zeit der Hilfsorganisationen, Fundationen und Staatengemeinschaften war gekommen sich zu profilieren – und nun ? Vielleicht auch die Gelegenheit für die Regierung – das Parlament zu zeigen ja wir sind für unser Volk da.....

Am 4. Oktober 2016 traf Hurrikan Matthew mit rund 230 Stundenkilometer auf den Süden von Haiti und wurde damit der erste Hurrikan seit Hurrikan Cleo des Jahres 1964, der in der Kategorie 4 über Haiti zog. Mit verheerenden Auswirkungen ! Und wieder wurden die Spendenkonten angepriesen....... - wo man sich doch schon fragt, was haben denn die vielen Spenden wirklich bewirkt, die vielen versprochenen und teilweise gar nicht eingetreoffenen Gelder und und und....

Oh nein – man werfe nun nicht alle in einen Topf – wir werden hier auch keine Liste publizieren, von all den ach so hilfreichen Organisationen, welche vor allem eines bewirkten, die Wohnungsmieten, die Preise – vorwiegend in der Hauptstadt Port-au-Prince explodieren zu lassen. Denn mit Spendengeldern kann man ja Wohnungen für 2000 Dollar pro Monat mieten – schmerzt ja nicht – oder Bürogebäude für 5000 Dollar – braucht man ja ... nebst den teuren Geländewagen zum flanieren.... oder darf es ein 5 Sternhotel sein wo Obdachlose dafür vertrieben wurden – man brauche ja Unterkünfte für all die...... obdachlos

Was ist da eigentlich los – ist die einst reichste Kolonie in Lateinamerika zur Speisekarte mutiert – wo man sich einfach nach belieben bedient, wegwirft und vielleicht ja sogar mal was hilft, aber ein wirklicher Aufbau, gar nicht wirklich erwünscht ist ? Ein zu Gutes Geschäft für die Profiteure ? Traurig und ein Hohn für all die, welche wirklich etwas verbessern, bewirken möchten und täglich enormes leisten um das Elend zumindest zu lindern – neben einem „schlafenden“ Politsystem das genug Vorbilder hat, wie man profitiert statt profiliert......

Nur wer bringt es hier noch fertig die Spreu vom Weizen zu trennen ? Vielleicht gerade Sie ! Ja genau Sie – jeder von uns kann wirklich sehen was getan wird, kann sich wirklich interessieren wenn er möchte und einmal die Leistungen jeder einzelnen Organisation "wirklich" betrachten – was tun diese wirklich, was leisten Sie wirklich und wie transparent sind Ihre Hilfsorganisationen ? Wie sehen die Budgetberechnungen aus – Unterkunft – Werbung – Administration und wie viel gelangt noch dahin wo es eigentlich dem Willen und Wunsch der Spender auch hingelangen sollte.....

Erschreckend was hier von einigen betrieben wird – auch zum grossen Schaden der Organisationen welche wirklich Leistung bringen und dies mit einer langfristigen Planung. Es gibt Sie – die Organisationen welche wirklich helfen – sowohl Soforthilfe leisten, wie auch andere welche langfristige Projekte aufbauen und realisieren. Sie glänzen nicht mit einem unglaublichen Werbebudget und ach so werbewirksamen Bildern – sondern durch teilweise unglaublichen Einsatz.

Wiederum andere wissen, es ist traurig aber wahr, das bringt alles nicht wirklich viel. Wenn ein systematischer Aufbau, eine systematische Entwicklung offenbar gar nicht gewollt – erwünscht ist und man immer und immer wieder nur ein Flickwerk produziert wo man mit dem investierten – zumindest einst vorhandenem Geld vieles hätte bewirken können.  Doch warum ? Ein paar „nette“ Bilder – rührende Kinderhändchen und ein paar gut fotografierte Tränen wirkungsvoll publiziert, Google für eine bessere Platzierung bei den Suchbegriffen bezahlt und ab geht der Spendenmarathon.... den man teilweise nur noch Betrug an den Opfern nennen kann.

Nun einige Organisationen, Vereine, auch Private sind aktiv – versuchen und bewirken auch einiges. Viele von Ihnen können aber nicht auch noch, ja wollen gar nicht noch nebenbei einen zeitaufwendigen Apparat mit Webseiten, Infoblättern etc. betreiben und ein paar vergessen das es wegen dieser „Schwarzen Schafe“ - darunter sehr grosse Organisationen.... - sehr wichtig geworden ist wirklich transparent zu arbeiten – zu belegen und aufzuzeigen – wo hat man was – wie und wann gemacht – traurig aber wahr. Denn was man nicht wirklich darlegen kann ist nicht da – so einfach ist das ! leben

Aber wird das betrachtet – geben sich Leute wirklich so viel Mühe ? Ist es da nicht einfach viel einfacher – ach das ist eh alles Spendenbetrug etc. zu urteilen und das Gewissen ist beruhigt. Wen interessiert es denn wirklich was diese Menschen da erleiden, was dies heisst, kein Obdach, kein Trinkwasser und keine Nahrung zu haben, nicht in die Schule gehen zu können und keine Arbeit zu finden.... nebst einer Regierung welche in den letzten Jahren damit glänzte das keinerlei Glanz aufkam in diesem Land....

Nun soll bald wieder ein neuer Präsident gewählt werden, wenn auch schon einige glauben zu wissen, wer es wird.... und die alten Parlamentarier welche nach dem Erdbeben schon so viel blockierten ? Hilfsorganisationen und Politik immer am Volk vorbei – ein Trauerspiel... Aber weinen – wer von uns den ? Es liest sich doch alles wie eine Speisekarte – auch die Berichte und Aufrufe.... weit ab von all dem ....

Den wirklichen Helfern, diesen unermüdlichen Idealisten welche da nicht aufgeben – diesen gehört unser wirklicher Respekt. Denn jede Träne ist besser als......

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