Dom.Republik - Abwrackunternehmen muessen Rio Isabela Ozama verlassenWie das Ministerium für Umwelt bekannt gab, wird es in Zukunft keine Verlängerung der erteilten Genehmigungen für die Schiffs-Abwrackunternehmen mehr geben.

Die Unternehmen die seit Jahren auf den Flüssen Ozama und Isabela in Santo Domingo gearbeitet haben, müssen diese Bereiche verlassen. Die Unternehmen argumentieren, dass sie regelmäßige Beschäftigung für über 400 Personen bieten würden, die nun ihre Arbeit verlieren würden.

Das Ministerium hatte die Resolution 13-2016 erlassen, welche die Schiffsabwrackung für den Export von Metallen und die Reparatur im Flussgebiet als Umweltschutzmaßnahme untersagt. "Die Rehabilitation, Wiederherstellung, Erhaltung und nachhaltige Nutzung der oberen-, mittleren- und unteren Flussgebiete sind für das Ministerium für Umwelt und für das ganze Land von hohem Interesse und nationaler Priorität, so die Begründung aus dem Ministerium.

Dom.Republik - Rio Isabela und OzamaMan werde diese Arbeit fortsetzen, bis man die Erholung der Flüsse erreicht habe, erklärte, die Vertreterin des Umweltministeriums Julia Ramírez. Die Unternehmen so Ramirez hätten genug Zeit, um alternative Standorte für ihre Operationen zu finden. Den Unternehmen wurde bis zum 1. Januar 2017 Zeit gegeben das Gebiet verlassen. Die Resolution 13-2016 stellt fest, dass die Flüsse von hohen Schadstoffbelastungen betroffen sind.

El Dia berichtet, dass Naviera Rio San Juan, ein Unternehmen dass auf dem Ozama Fluss operiert sagte, dass es seine Bootabwrackarbeiten bereits vor einem Monat stoppte. Ein weiteres Unternehmen - Metales Antillanos - hat laut El Dia noch vier Boote, angeblich für Reparaturarbeiten auf dem Isabela Fluss und einem weiteres auf dem Ozama Fluss.

Metales Antillanos legte Rechtsmittel beim Oberverwaltungsgericht (TSA) ein, um die Einhaltung der Gesetze zu überprüfen. Ihr Einspruch zielt darauf ab, dieser Maßnahme, die dem Unternehmen vorschreibt seinen Betrieb in den Einzugsgebieten zu stoppen, ein Ende zu setzen. Das Gericht wird den Fall am 17. Januar 2017 überprüfen. Umweltminister Francisco Dominguez Brito jedoch sagte, dass der Einspruch der Unternehmen, die in den Flusseinzugsgebieten tätig sind, die Anordnung für die Unternehmen, das Gebiet zu verlassen, nicht aufhebe.

Laut Brito wurden ihre Arbeitsgenehmigungen nicht erneuert, folglich würden sie deshalb außerhalb des Gesetzes operieren. Britos Aussagen zufolge wurden 241 Unternehmen, darunter die Boots-Abwrack- und Reparatur-Unternehmen benachrichtigt, das Abladen von Abfällen in den Flüssen Ozama und Isabela zu stoppen.

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