Haiti - 7 Jahre nach dem Erdbeben leben immer noch 47.000 Menschen in LagernPort-au Prince - Nach dem verheerenden Erdbeben im Januar 2010 übernahm die Internationale Organisation für Migration (IOM) in Zusammenarbeit mit der Regierung von Haiti die Durchführung eines Überwachungssystems, genannt die Vertriebenen-Verfolgungsmatrix (DTM), für Vertriebene in Lagern in Haiti.

Es handelt sich dabei ein Instrument zur Überwachung der Bewegungen von vertriebenen Personen und zur Bereitstellung von Informationen über die Lebensbedingungen in IDP-Gebieten und Lager ähnlichen Siedlungen wie HaitiLibre berichtet.

Der letzte von der IOM veröffentlichte DTM-Report berichtet, dass in Haiti 12.001 IDP-Haushalte oder 46.691 IDP-Einzelpersonen immer noch in Lagern und zeltähnlichen Siedlungen wohnen.

31 Standorte für vertriebenen Menschen sind noch offen, 45% davon sind Zeltplätze und behelfsmäßige Schutzstandorte (14 Standorte, 5.241 Haushalte, 20.313 Personen), 55% sind Standorte mit Übergangsunterkünften (17 Standorte, 6.760 Haushalte, 26.378 Personen).

Zwischen dem 1. Oktober 2016 und dem 31. Dezember 2016 wurde keine IDP Standorte geschlossen. Mietzuschussprogramme laufen an 2 Standorten in Delmas.

Zum 31. Dezember 2016 sind die drei (3) Gemeinden mit der höchsten IDP-Bevölkerung folgende:

1. Delmas: 5.655 Haushalte mit 18.950 Personen
2. Croix-des-Bouquets: 2.474 Haushalte mit 10.806 Personen
3. Léogâne: 806 Haushalte mit 3.277 Personen

Zum 31. Dezember 2016 sind die vier (4) Gemeinden mit der höchsten Anzahl von IDP-Standorten die folgenden:

1. Delmas: 9 Standorte
2. Léogane: 6 Standorte
3. Croix-des-Bouquets und Tabarre mit jeweils 5 Standorten.

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